
Die Ordination -
unser Untersuchungs- und Behandlungsbereich
Im zweiten Teil unseres Praxisrundganges
stellen wir Ihnen unseren Untersuchungs-
und Behandlungsbereich vor. Für uns als Team ist es wichtig,
daß
die Räumlichkeiten eine wohnliche Atmosphäre ausstrahlen,
schließlich
verbringen wir den Hauptteil des Tages hier. Ein wohnliches Ambiente
ist
aber nicht nur für die Seele des Praxispersonals wichtig, auch die
Gäste und ihre Tiere fühlen sich "wie zuhause", wenn es nicht
gleich nach Klinik ausschaut. Trotz aller Funktionalität herrschen
also Möbelstücke vor, die auch bei Ihnen zuhause zu finden
sind:
Sideboards, Schreibtisch, Küchenmöbel, Bürostühle:
Sachen, die Hund und Katze aus ihrem persönlichen Umfeld bereits
kennen.
Die Angst vorm Arzt entsteht beim Arzt. Oder auch nicht. Ärzte
sprechen
oft vom White-Coat-Effekt, also der Angst vorm weissen Kittel. Glauben
Sie uns: bei blauen oder grünen Kitteln ist das auch nicht anders!
Sieht zwar schick professionell aus, erhöht aber den Blutdruck in
pathologische Bereiche. Das ist der Grund, warum wir uns bei der
Untersuchung
und der Behandlung in Freizeitkleidung präsentieren. Das ist auch
vom hygienischen Standpunkt her völlig zu vertreten:
Kleiderwechsel
schafft keine Hygiene, nur Kleiderwaschen.
Wo wir schon über Hygiene reden: bei uns riecht es auch nicht
nach Arzt: Für die Reinigung verwenden wir ganz normale
Haushaltsreiniger,
die Ihre Tiernasen auch von zuhause schon kennen. Und für die
Routinedesinfektion
benutzen wir einen Dampfreiniger. Der riecht überhaupt nicht,
putzt
aber gründlich und hygienisch. Nur in Notfallsituationen setzen
wir
Sprühdesinfektionen ein. Sie sehen, wir tun alles, damit sich Ihr
Tier bei uns wohlfühlt. Und Sie auch.
Hier
ein Blick auf unsere EDV-Anlage und den Schreibtisch des Chefs. Ihre
Daten
werden nicht auf Karteikarten, sondern im Computer verwaltet, das ist
unkompliziert
und spart auch eine Menge Platz. Trotzdem spielen Computer in unserer
Praxis
eine sehr untergeordnete Rolle. Sie stehen halt nur in den Räumen
herum. Mensch und Tier sind der Dreh- und Angelpunkt des Handelns,
Maschinen
allenfalls Hilfsmittel. Wir geben zu, dass wir für das Photo ein
wenig
aufgeräumt haben. Meistens sieht der Schreibtisch ein wenig
chaotischer
aus. Es gibt halt Menschen, die Ihre Bücher und Fachzeitschriften
um sich brauchen. Die Rechnungen schreiben nicht für das
dringlichste
halten und Rechnungen bezahlen auch nicht. Dann bleiben die Papiere
schon
mal liegen.
Zurück zum Thema: Die meisten unserer Behandlungsgeräte
bekommt
Ihr Tier erst dann zu sehen, wenn sie nötig werden.
Unaufgeräumte
Schreibtische sind Tiere von zuhause gewöhnt, den Anblick eines
Blutdruckmessgerätes
eher nicht. Deswegen stehen solche Geräte bei uns im Schrank.
Viele
Patienten kommen ja "nur" zu Routineuntersuchungen und brauchen dabei
nicht
künstlich geschockt zu werden. Sollten Sie sich beim Arzt nur wohl
fühlen, wenn Sie Spritzenpäckchen sehen, dann dürfen Sie
bei uns gerne einmal ein Türchen öffnen!
| Ihr Hund denkt: | Sie denken: |
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Nun wollen wir nicht übersehen, daß in beiden Kutten derselbe Mönch steckt. Kleidung macht eine Menge aus, sagt aber leider überhaupt nichts über die Qualifikation des Arztes aus. Da wollen wir Sie auch gar nicht betuppen. Ihren Hund oder Ihre Katze aber schon. Denn die soll sich bei uns wohlfühlen. Und da ist uns jedes Mittel recht.
Im nächsten Teil unseres Rundganges führen wir Sie in unseren OP-Bereich. Und um das mit der Wäsche endgültig abzuschließen: Im OP geht es nicht ohne OP-Klamotten. Aber sehen Sie selbst: