Zecken - Kleintierpraxis am Westring: Service PLUS für Katzen

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Zecken

Tierkrankheiten

Wie hoch ist das Zeckenrisiko heute ?

Die Antwort: es kommt darauf an, wo Sie wohnen und wie dort die klimatischen Verhältnisse sind.
Die Zeckenaktivität beginnt hier in Wesseling viel früher (nämlich im Januar) und hält viel länger an (nämlich bis in den November), als vielerorts gedacht.

 

Ihren Hund hat eine Zecke gebissen? Bringen Sie uns die Zecke! Evtl. auch mit Hund dran. Wir testen "Ihre" Zecke innerhalb von 15 min. auf  Borreliose und damit auf das Infektionsrisiko!

 

Was bedeutet das für meinen Hund oder meine Katze?

Sie sehen: seit Jahren verbreiten sich die Zecken immer weiter im Bundesgebiet. Gab es früher nur wenige Zeckenarten hier bei uns in Wesseling, so gibt es inzwischen auch die Art Zecken hier bei uns, die FSME und Borreliose, Anaplasmose und wer-weiß-noch- was-alles überträgt. Das Süd-Nord-Gefälle, das auf vielen "Zeckenkarten" dargestellt wird, gilt zumindest für die Borreliose nicht mehr: Fast jeder kennt in seinem Bekanntenkreis jemanden, der schon einmal gegen Borreliose behandelt worden ist. Borreliose - Erkrankungsfälle beim Menschen sind nicht mehr selten und resultieren oft in verheerenden Krankheitsbildern: Gesichtslähmungen, Neuralgien, dauerhafte Schäden sind die Folge eines zu spät erkannten oder sogar unerkannt gebliebenen Zeckenbisses: Ja: viele Zeckenbisse beim Menschen bleiben unerkannt. Zeckenbisse schmerzen nicht, die Parasiten saugen nicht allzu lang und verschwinden dann wieder vom "Wirt".

Bei Hund und Katze bleiben Zeckenbisse wegen des Felles noch  viel häufiger unentdeckt: Zecken, die sich noch nicht vollgesogen haben, sind kaum größer, als Flöhe und werden beim Kämmen nicht sicher entfernt. Ein "Absuchen" der Tiere nach dem Spaziergang ist trotzdem zu empfehlen: Zecken sind unmittelbar nach dem Abstreifen aus dem Gras noch an der Oberfläche des Felles und können in der Wohnung verschüttelt werden. Damit werden sie dann eine Gefahr für die weiteren Hausbewohner.

Sicher für das Tier ist das Absuchen aber nicht: es kommt bei dieser Methode fast auf jeden Fall zu Zeckenbissen durch übersehene Parasiten: Da das Borreliose-Risiko mit 1:4 kalkuliert werden muss, können Sie sich an einer Hand abzählen, wie schnell sich Ihr Hund oder Ihre Katze anstecken können.

Das Risiko, weitere Erkrankungen durch Zeckenbisse übertragen zu bekommen,  ist zur Zeit nicht sicher einschätzbar, aber jedenfalls geringer, als das Borreliose-Risiko.  Beim Hund sind die Symptome der Borreliose ähnlich wie beim Menschen schwierig, aber bei Verdacht sicher zu diagnostizieren, die Verläufe dann oft mit deutlichen Symptomen gekennzeichnet. Die Katze scheint einen milderen Krankheitsverlauf zu haben: Infektionen sind hier im Labor nachzuweisen, Symptome sind oft aber so versteckt, daß sie bei der Untersuchung gar nicht auffallen: inwieweit die Katze durch die Krankheit also tatsächlich geschädigt wird, ist weitgehend ungeklärt.

Wenn die Zecke gebissen hat:

Niemand lässt sein Tier (oder gar sich selbst) gerne mit einer "angedockten" Zecke herumlaufen. Beim Herausdrehen benutzen Sie bitte eine Zeckenzange (bekommen Sie bei uns!
). Jeder sollte eine solche Zange zuhause haben und auch auf längeren Ausflügen mitnehmen. Das Gerät ist sehr preiswert!
Nur ganz kleine Zecken lassen sich auch mit einer normalen Pinzette entfernen, alle anderen nicht!

 

Mit einer handelsüblichen Pinzette sollten Sie die Zecke nicht entfernen.
Beim Festhalten am Körper reißt die Zecke leicht entzwei und die Beißwerkzeuge bleiben in der Haut stecken.

Ebenso ist vom Abtöten der Zecke mit Salatöl oder Nagellack / Uhu abzuraten: Die im Todeskampf erfolgenden Krämpfe bei der Zecke erhöhen die Infektionsgefahr für die Borreliose. Anders: rechtzeitig lebend herausgedrehte Zecken senken die I
nfektionsgefahr.

 

Prophylaxe

Zur Floh- und Zeckenprophylaxe bieten wir Ihnen eine Palette an Präventivmassnahmen an
. Grundsätzlich bevorzugen wir Präparate, die äußerlich wirken, um das Tier nicht zu belasten. Außerdem achten wir darauf, dass wir Ihnen Präparate anbieten, die darüber hinaus in der Lage sind, Zecken und Mücken vom Tier fernzuhalten (Repellentien-Wirkung). Katzen werden grundsätzlich nur mit Tropfpräparaten behandelt. Halsbänder sind hier gänzlich ungeeignet und nebenbei gefährlich für die Katze. Shampoos und Puder sind gänzlich ungeeignete Methoden, da sie nicht dazu geeignet sind, Tiere von Parasiten gänzlich zu befreien. Wie Sie jedoch weiter oben lesen konnten, kommt es jedoch darauf an, möglichst gar keine Zecken am Tier zu haben.

Zur Borreliose-Prophylaxe bieten wir Ihrem Hund einen Impfstoff zusätzlich zu dem Parasitenschutz
.

Haben Sie einmal eine Zecke entdeckt, sei es noch einmal gesagt: wir testen "Ihre" Zecke innerhalb einer Viertelstunde auf ihre Infektionsgefahr! Bringen Sie uns die Zecke! Bei einem negativen Befund muss Ihr Tier nicht prophylaktisch mit Antibiotika behandelt werden! Ein vorbeugender Schutz (s.o.) genügt.


 
 
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